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Tipps zum Kaltwassertauchen
 

Tauchen ist nicht gleich Tauchen – ein Taucher der schon viele Tauchgänge in warmen Gewässern gemacht hat, wird deshalb noch lange nicht im kalten Wasser tauchen können.

Ein dicker Tauchanzug oder sogar Trockentauchanzug erfordert mehr Blei zum Abtauchen. Kannst du mit einem 3 mm Tropenanzug mit 2 – 4 kg Blei abtauchen,  so brauchst du mit einem 7 mm Halbtrockenanzug schon 8 – 10 kg und bei einem Trocki auch mal mehr.

10 kg Blei, das bedeutet, dass der Auftrieb deines Anzugs durch ca. 10 Liter   Lufteinschluss um 6 bis 8 Liter mehr beträgt als bei einem Tropentauchanzug. Tauchst du nun auf 10 m ab, verändert sich das Luftvolumen deines Anzugs um die Hälfte, also im Kaltwasseranzug um ca. 5 Liter während der Trope nur 1 – 2 Liter verliert. Dieser Volumenverlust wird durch Luft, die du ins Jacket pumpst, ausgeglichen. Mit dieser Luftmenge beim Tarieren muss du aber erst mal umgehen können.

Neben dem dickeren Anzug verlangt das Tauchen im kalten Wasser auch eine bessere technische Ausrüstung:

-  Deine Flaschenluft muss trocken sein, damit das Vereisen deines Atemreglers vermieden werden kann. Dies wird nur von Kompressoren mit Nachtrocknung erreicht. Nicht alle Füllanlagen machen das!

- Nur  CW – Cold Water gekennzeichnete Regler sind für Tauchgänge in kaltem Wasser zugelassen und geeignet. Durch Materialien die gut Wärme leiten, andere Bohrungsöffnungen oder spezielle Vereisungsvorrichtungen sollen sie das Vereisen verhindern. Da es aber keinen 100%igen Vereisungsschutz gibt, brauchst du zumindest

-  zwei separat absperrbare Atemreglersysteme oder am besten sogar zwei komplett getrennte Flaschensysteme.

-  Alle Instrumente müssen doppelt vorhanden sein (redundante Systeme): 2 Tiefenmesser, 2 Fini

Ü  Aber vor dem Kaltwassertauchgang  musst du mit dieser Kaltwasserausrüstung folgendes üben:

·         Öffnen und Schließen des Flaschenventils während des Tauchgangs

·         Zeichengebung für Automatenwechsel

·         Atmen aus einem abblasendem Automaten

·         kaltwassergerechter Partnercheck und Briefing

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Auch ein paar medizinische Faktoren musst du beim Kaltwassertauchen berücksichtigen:

In deiner Anfängerausbildung hast du gelernt, dass sich Stickstoff (N2) in deinen Körpergeweben löst, je höher der Druck (Tauchtiefe) und je länger die Zeit (Tauchzeit) umso mehr löst sich dabei. Nun haben aber kalte Flüssigkeiten die Eigenschaft, dass sie mehr Gas als warme Flüssigkeiten lösen können. Beim Tauchen im Kaltwasser ist die Temperatur deiner Gewebe sicher kälter als in tropischen Gewässern. Somit nimmst du natürlich auch mehr Stickstoff auf.

Ein weiterer Effekt verstärkt das Problem im Kaltwasser: die Abgabe des aufgenommenen Stickstoffs wird verzögert, da, sobald dich friert, eine Engstellung der Gefäße in den Außenbereichen deines Körpers einsetzt. Somit wird der Transport des überschüssigen Stickstoffs zur Lunge verlangsamt und deine Entsättigung wird länger dauern.

Deshalb musst du kalte Temperaturen in deiner Tauchgangsplanung berücksichtigen. Entweder in den Tauchtabellen der verschiedenen Ausbildungsorganisationen bestimmte Regeln beachten oder mit dem Computer entsprechend konservativer tauchen. Dehne deine Sicherheitsstops ausgiebig aus und gehe nicht an die Grenzen der am Display angezeigten Nullzeit. Gute Tauchcomputer beziehen die Wassertemperatur in die Dekompressionsberechnung mit ein.

Merke dir:

Führe nur Tauchgänge durch, die du mit deinem Können (Handling des Equipments) und deinem Wissen auch alleine durchführen könntest. Benütze deinen Tauchpartner nicht als „stützende Krücke“!